Bassermann-Jordan

Logo Bassermann Will man eine Geschichte des deutschen Weines schreiben, kommt man um den Namen Bassermann-Jordan nicht herum. (Nicht nur, weil ein deutscher Bundeskanzler dem Deidesheimer Weingut lebenslang treu blieb.) 1718 gründete die aus den französischen Savoyen kommende Familie Jordan ein Weingut in der Pfalz. Die war seinerzeit ein politischer Flickenteppich, und eine zusammenhängende Rebfläche über Gemeindegrenzen hinweg zu bewirtschaften, war ein diplomatisches Kunststück. Zwei Generationen später füllt das Weingut als Erstes Wein in Flaschen ab und erwähnt sogar Lage und Rebsorte auf dem Etikett! Vielleicht ein Einfluss Frankreichs, dem Deidesheim auf der linken Seite des Rheins seit den Napoleonischen Kriegen angehörte? Die Säkularisation bescherte dem Weingut aber auch die berühmten Lagen Kirchenstück und Jesuitengarten, die heute zu den Top-Lagen des Weinguts zählen. Da auch das französische Erbrecht zur Geltung kam, zerfielen viele Weingüter in der Pfalz in kleine unwirtschaftliche Parzellen. Die Familie Jordan konnte mit Glück drei ansehnliche Güter zusammenhalten: Bassermann-Jordan, Von Winning (zeitweise Dr. Deinhard) und Reichsrat von Buhl. 2002 führte Achim Niederberger diese drei Weingüter wieder unter seinem Besitz zusammen und hob so die „Jordan’sche Teilung“ wieder auf. Seit den 90er Jahren lenken Ulrich Mell und Gunther Hauck die Geschicke des Weinguts, das zu 85% mit Riesling bestockt ist. Die trendigeren Burgundersorten profitieren von ihrer Leidenschaft für rassige und filigrane Weine.

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