Weingut Dönnhoff

Weingut Dönnhoff

 

Das Weingut Dönnhoff ist seit mehr als 250 Jahren in Oberhausen an der Nahe beheimatet. Nachdem Helmut Dönnhoff den Familienbetrieb 1971 übernommen und international bekannt gemacht hatte, trat 2007 sein Sohn Cornelius in die Verantwortung ein. Heute führt er das Weingut und bewahrt dabei den eleganten Stil des Hauses, entwickelt ihn jedoch zugleich behutsam weiter.

Die rund 30 Hektar Rebfläche verteilen sich auf zahlreiche Spitzenlagen entlang der mittleren Nahe. Da die Weinberge von Schiefer, vulkanischem Gestein, Porphyr, Quarzit und rotem Sandstein geprägt sind, entstehen Weine mit sehr unterschiedlichen mineralischen Ausdrucksformen. Zu den bekanntesten Lagen gehören die Niederhäuser Hermannshöhle, das Norheimer Dellchen, der Schlossböckelheimer Felsenberg sowie der Oberhäuser Leistenberg. Eine Besonderheit ist außerdem die Oberhäuser Brücke, die als Monopollage ausschließlich vom Weingut Dönnhoff bewirtschaftet wird.

Etwa 80 Prozent der Rebfläche sind mit Riesling bepflanzt, während Weiß- und Grauburgunder das Sortiment ergänzen. Dabei reicht die Auswahl von trockenen Guts- und Ortsweinen über Große Gewächse bis zu feinfruchtigen Kabinettweinen, Spätlesen und edelsüßen Auslesen. Besonders die Rieslinge aus der Hermannshöhle genießen weltweit einen hervorragenden Ruf, weil sie Kraft und Tiefe mit außergewöhnlicher Feinheit verbinden.

Im Weinberg setzt die Familie auf sorgfältige Handarbeit, niedrige Erträge und eine selektive Lese. Anschließend werden die Trauben schonend verarbeitet und je nach Herkunft im Edelstahltank oder in traditionellen großen Holzfässern ausgebaut. Weil bei Dönnhoff Eleganz stets vor reiner Kraft steht, zeichnen sich die Weine durch klare Frucht, feine Säure, Mineralität und eine bemerkenswerte Langlebigkeit aus. Seit 1991 gehört das Weingut dem Verband Deutscher Prädikatsweingüter an und zählt heute zu den bedeutendsten Rieslingerzeugern Deutschlands.

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